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  • Ibu, Thoma, Para, Aspirin oder doch Spalt? Welcher Typ Schmerzmittel bist du und was hat das mit Pankow zu tun?

    Ibu, Thoma, Para, Aspirin oder doch Spalt? Welcher Typ Schmerzmittel bist du und was hat das mit Pankow zu tun?

    Natürlich können wir hier keinen medizinischen Hinweis geben. Dennoch wollen wir kurz darauf hinweisen, dass die Spalt-Tablette in Pankow erfunden wurde.

    In der Ausstellung, ‚Handel, Handwerk und Gewerbe‘ und im zugehörigen Doppelheft der Mitteilungen des Freundeskreis Chronik Pankow gehen wir Geschichten und Geschichtchen rund um Unternehmen im Bezirk nach.

    Wusstest du, dass es in Alt-Pankow mal 60 Bäckereien gab, wie es in der Lederfabrik in Blankenburg zuging oder dass noch heute in Pankow Waffeln produziert werden? Es lohnt sich, die Ausstellung zu besuchen. Wir sind jeden Mittwoch und Sonntag im Brose-Haus in der Dietzgenstrasse 42 von 14.00-17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

  • Ausstellung Breite Straße im Rathaus-Center bis 24.10.2026

    Ausstellung Breite Straße im Rathaus-Center bis 24.10.2026

    ‚Breite Straße im Wandel der Zeit‘. Die Fotoausstellung im Erdgeschoß des Rathaus-Center zeigt Fotos aus der Geschichte der Breite Straße.

    Die Bilder wurden vom Freundeskreis der Chronik Pankow zur Verfügung gestellt. Zum gleichen Thema liegt eine Ausgabe des Mitteilungsblatt des Freundeskreises vor. Es kann im Brose-Haus, Dietzgenstrasse 42 oder im örtlichen Buchhandel erworben werden.

  • SpurenSuche – Frauen in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee

    SpurenSuche – Frauen in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee

    SpurenSuche ist eine kleine Buchreihe über interessante wichtige Frauen aus Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. In den letzten Jahren sind bereits drei Bände von der Gleichstellungsberauftragten des Bezirk Pankow herausgegegen worden. Erarbeitet wurden die Bände von der AG SpurenSuche des Frauenbeirates Pankow.

    Am 8. Oktober stellt die AG mit Autorinnen nun den vierten Band der Buchreihe vor.

    Wann: 8. Oktober 2026, 18:00 Uhr
    Wo: Begegnungsstätte Am Arnimplatz, Paul-Robeson-Str. 15, 10439 Berlin
    Programm: Begrüßung
    Ulrike Spieler, Gleichstellungsbeauftragte, Bezirksamt Pankow von Berlin, und
    Heike Gerstenberger, AG SpurenSuche des Frauenbeirates Pankow
    Kleine Leseproben der Autor*innen
    Musikalische Begleitung Isabel Neuenfeldt, Stimme und Akkordeon

    Wir bitten um Anmeldung bis 6.10.2026 unter https://t1p.de/SpurenSuche4

  • Abend der Heimatgeschichte am 22.9.2026

    Abend der Heimatgeschichte am 22.9.2026

    Am 22.09.26 wird es wieder einen „Abend der Heimatgeschichte“ geben. Eingeladen sind alle interessierten Pankower, die mehr über die Geschichte ihres Heimatbezirkes wissen wollen und vielleicht schon konkrete Fragen und Anregungen mitbringen.

    Für uns wird es Gelegenheit sein, Sie kennenzulernen und etwas zu aktuellen und künftigen Vorhaben des Vereins zu berichten. Im Rahmen unserer derzeitigen Ausstellung „Handel, Handwerk und Gewerbe in Pankow – Ein Blick in die Geschichte“ wird es zu Beginn einen kleinen Vortrag (ca.30 Minuten) zum Thema „Bier in Pankow“ geben.

    Rückblick: der Abend der Heimatgeschichte war sehr erfolgreich. Frank Schröder gab einen Einblick in die Geschichte des Brauereiwesens in Pankow. Anschließend gab es eien engagierte Diskussion zur Frage was interessiert uns heute an der Geschichte unseres Stadtbezirks und was vermissen wir.

    Im November wird es erneut einen Abend der Heimatgeschichte geben. Ein Kurzvortrag befasst sich dann mit dem Erfinder der Spalt-Tablette. Der Termin steht noch nicht fest.

  • Wer waren die Wollanks?

    Wer waren die Wollanks?

    Wer Pankow kennt, kennt auch die Wollankstrasse. Woher stammt der Name ‚Wollank‘ eigentlich? Dieser Frage geht Michael Hinze in seinem Vortrag am 17. September um 15.00 Uhr im Brose-Haus in Niederschönhasuen nach.

  • Tag des offenen Denkmals und Pankefest 2026: wir waren dabei

    Tag des offenen Denkmals und Pankefest 2026: wir waren dabei

    Am 12. und 13. September finden zeitgleich das Fest an der Panke und der Tag des offenen Denkmals statt. Der Freundeskreis der Chronik Pankow e.V. beteiligt sich an beiden Veranstaltungen.

    Auf dem Fest an der Panke ist der Verein mit einem Informationsstand an beiden Tagen beteiligt. Das Fest an der Panke findet in der Breite- und Ossietzkystraße statt. Start an beiden Tagen um 10.00 Uhr. Der Vereinsstand war gut besucht. Viele Pankower*innen erzählten von Ihren Erlebnissen, einige brachten uns Bildmaterial.

    Zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Brose-Haus am 12. und 13. September jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr. Das Brose-Haus befindet sich in der Dietzgenstraße 42 in Niederschönhausen, direkt an der Haltestelle Kuckhoffstraße der Tram-Linie M1 Richtung Schillerstrasse,.

    Im Brose-Haus befindet sich die aktuelle Ausstellung ‚Handel, Handwerk und Gewerbe in Pankow‘. Eintritt frei.

  • Ortsgeschichte erschließen: Otto Jacobi – Große Stadt aus kleinen Steinen

    Ortsgeschichte erschließen: Otto Jacobi – Große Stadt aus kleinen Steinen

    Die Ortsgeschichte erschließt sich aus vielen Quellen. Nur wenige Autoren haben in der Vergangenheit versucht, systematisch darzustellen wie dasentstanden ist was wir heute vorfinden. Zu nennen sind hier u.a. Ernst Rehfeldt (Niederschönhausen), L. May, Rudolf Dörrier (Pankow) und in neuerer Zeit Ralph Hoppe oder Inge Lammel (Jüdisches Leben). Zu manchen Teilen der Geschichte gibt es darüber hinaus spezifische Werke (z.B. Städtchen, Denkmäler).

    Unter dem Titel ‚Große Stadt aus kleinen Steinen – Ein Beitrag zur Geschichte des 19. Berliner Verwaltungsbezirks (Pankow)“ schrieb Otto Jacobi eine umfangreiche Artikelserie im Anzeiger für den Berliner Norden. Ende 1936 erschienen diese Beiträge in erweiterter Form auch als Buch.

    Der Band listet alle Straßen Alt-Pankows auf und erzählt ihre Geschichte und geht im Detail auf jedes Haus ein. Ergänzend finden sich Zusammenhangsdarstellungen für viele Aspekte wie das Verkehrswesen.

    Otto Jacobi und Carl Gießmann schreiben als Herausgeber im Vorwort:

    „Nicht als eine Geschichte Pankows, sondern als ein kleiner Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der freundlichen, grünen Stadt an der Panke, die wir alle lieben, als ein kleiner Beitrag zur Geschichte eines der Tradition getreuen neuen Deutschlands, dem unser ganzes Herz gehört.“

    Wenn man heute in dieses Werk blickt, muss man es immer auch kritisch lesen. In der faschistischen Zeit mussten sich alle Medien dem Diktat der NSDAP unterwerfen. Schriftleiter hatten die Aufgabe, in jeder Zeitung sicherzustellen, dass alle Inhalte auf ‚Linie‘ waren. Das gilt natürlich auch für das obige Zitat aus dem Vorwort und das gesamte Buch.

    Mit über 400 Seiten ist Jacobis Werk ein Schwergewicht. Am Ende findet sich ein kurzes Verzeichnis der Straßen und einiger weniger im Buch beschriebener Personen.

    Vor einiger Zeit wurde ich in der Sammlung des Freundeskreis der Chronik Pankow fündig. In einem Schnellhefter fand sich der Ausdruck einer Namensliste. Sie enthält alle namentlich von Jacobi genannten Personen mit Funktion, Straße und Seitenzahl. Fast 3.000 Namen sind hier verzeichnet. Mit einigem Aufwand konnte diese dank Künstlicher Intelligenz wieder in eine durchsuchbare Liste umgewandelt werden. Die Namen der Autoren der ursprünglichen Fleißarbeit sind mir leider nicht bekannt.

    P.S.: In der Sammlung des Freundeskreis der Chronik Pankow e.V. liegt von Jacobis Werk leider nur eine Fotokopie vor. Falls jemand das Buch noch in seinem eigenen Bücherschrank liegen hat und dieses entbehren kann, würden wir uns freuen, dies in unserer Sammlung aufnehmen zu können.

  • Ehemalige besuchen den Freundeskreis

    Ehemalige besuchen den Freundeskreis

    Das Gebäude des Max-Dellbrück-Gymnasiums hat eine lange Geschichte hinter sich. Ursprünglich als Rathaus für Niederschönhausen gebaut, dann als Real-Gymnasium. Als Friedrich-List Schule war es eine erweiterte Oberschule.

    Schüler, die 1969 dort ihren Abschluss mit Facharbeiterbrief machten, waren in dieser Woche bei uns im Brose-Haus zu Besuch. Das Brose-Haus kannten alle aus ihrer Schulzeit. Wie es damals genutzt wurde, welche Geschichte es hat und was heute im Brose-Haus passiert war für die meisten jedoch neu.

    Wir hatten einige Unterlagen aus unserer Sammlung über die Schule ausgelegt. Manch ein ‚Aha‘ lösten alte Klassenbücher und Übersichten über frühere Lehrer aus.

  • in Pankow flanieren

    in Pankow flanieren

    Jutta Mach machte mich heute auf die Webseite flanieren.berlin aufmerksam. Seit 25 Jahren veröffentlicht Klaus Gaffron kleine Stadtwanderungen durch Berlin. Inzwischen sind fast 900 Rundgänge entstanden. Sie wurden gemeinsam mit Peter Neuhold und Petra Strauch ergangen. Zu jedem Rundgang gibt es eine informative und historisch belegte Erläuterung, eine Karte und eine Vielzahl von Bildern.

    Dieser Link führt direkt zu den Rundgängen in Pankow. Wenn es nicht zu heiss wird, lohnt es sich. die Wege zu flanieren.

    Vielleicht auch eine gute Gelegenheit das hundert Jahre alte Buch von Franz Hessel über das Flanieren in Berlin noch einmal zur Hand zu nehmen.

    „Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschen, Gesichter, Auslagen, Schaufenster, Café-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben.“
    Franz Hessel

  • Mitteilungsblatt 2026/ 1-2

    Mitteilungsblatt 2026/ 1-2

    7,00 €

    • „Haussegen“ Eine frühere Fabrikation in Pankow/Niederschönhausen
    • Ein Goldschmiedemeister aus Pankow – Wilhelmsruh erinnert sich
    • Pankower Industriegeschichte – Die SPREEwaffel – ehemals VEB Dauerbackwaren
    • Max Baginski – „Kopfschmerz ist abgeschafft“
    • Von der Barfter Wiese zum Gewerbestandort Buchholz im Bezirk Pankow. Ein historischer Abriss zur Geschichte der Lederfabrik Blankenburg
    • Landwarenhaus am Friedensplatz
    • Kutschen aus Pankow – auch für den kaiserlichen Hof
    • Bier in Pankow
    • Bäckerladen in der Charlottenstraße
    • Café „Zur alten Backstube“ in Rosenthal
    • Backstuben von Pankow
    • Schaufensterdekorationen in der DDR.
    • Vor über 120 Jahren wurde die Thermosflasche erfunden
    • Geschichte des „Eisenwarenhandels Schmock“ in der Ossietzkystraße 4
    • Wirtschaft und Industrie in Alt-Pankower Straßen